Energie

Wir befeuern unseren Ofen jetzt seit 3 Tagen und können so langsam abschätzen, in wie weit wir Energiekosten (Heizung) einsparen können.

Okay, manch Einer fragt sich jetzt, wieso wir Abends unseren Ofen anfeuern, obwohl Tagsüber Temperaturen von bis 22 Grad herrschen.

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Muss doch wissen, wie viel Holz und Briketts ich für den Winter brauche.

Gestern Abend haben wir gegen 19°° Uhr den Ofen angefeuert und ihn bis ca. 22°° Uhr weiter befeuert. Gegen 22:30 Uhr das letzte Scheit Holz und 2 Hanfbriketts aufgelegt.
Temperatur Küche: 26,5 Grad
Temperatur Wohnzimmer: 20,9 Grad

Heute morgen gegen 7°° Uhr hatten wir ....
in der Küche 22,2 Grad
im Wohnzimmer 21,1 Grad

Jetzt beim Schreiben ....
Küche 21,8 Grad
Wohnzimmer 19,9 Grad

Fazit:
Die Küche steht beim Anfeuern des Ofen keiner Sauna etwas nach, aber die Wärme verteilt sich im Laufe von ca. 4-5 Stunden in der ganzen Wohnung.
Ich denke, im Spätherbst / Winter werden wir den Ofen max. 10-12 Stunden befeuern und damit etliches an Stromkosten für die Heizung einsparen.

Die dicken Außenwände (max. 1,04 m - min. 0,82 m dick) wirken wie eine sehr gute Isolierung - Wärme wird innen gehalten, Kälte bleibt draußen. Durch den Ofen wird die Innenseite der Mauern aufgeheizt, Wärme langsam nach Außen weiter gegeben. Eine Auskühlung der Innenseite wie mit den Nachtspeicheröfen bleibt uns bisher erspart. Ich denke, die 9 kW des Ofen wirken effizienter als die 11 kW der Nachtspeicheröfen.

Da wir nur Holz bzw. Hanfbriketts verbrennen ist es auch eher ökologisch (CO2-Neutral) sinnvoller, den Ofen an zumachen als die Nachtspeicheröfen.

Quasi bewegen wir uns heiztechnisch in die Vergangenheit zurück.
Aus meinen Unterlagen kann ich belegen, dass schon vor rund 100 Jahren dieses Haus mit Holz beheizt worden ist. Dann kam die "Kohlen"-Zeit, dann nach dem Krieg die Nachtspeicheröfen und jetzt wieder die Holzbefeuerung .....

Also zurück zu den Ursprüngen .... !!!!!
Nicht alles, was war, war schlecht !!!!!

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